Früher war nicht alles besser. Aber manches einfacher. Partys zum Beispiel. Nie wäre ich allein zu einer Party gegangen. Man ging mit einer Freundin. Mit dem aktuellen Freund. Oder gleich im Rudel. Es kannten sich ja eh alle. Heute, mit Mitte vierzig, ist der Freundes-Bekannten-Kollegen-Kreis verzweigter. Gleicht eher einer Baumkrone als einem Kreis. In der Mitte kennen sich noch viele untereinander. Am Rand wachsen hier und da neue kleine Kreise. Und mit ihnen die Wahrscheinlichkeit, dass man zu einer Party eingeladen ist und nur den Gastgeber kennt. Kein Grund, umzukehren, bevor man die Klingel drückt. Aber doch einer, um noch einmal tief einzuatmen.

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