Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) hat die geplante Randbebauung des Tempelhofer Feldes verteidigt. Es sei notwendig, auf die Flächen des stillgelegten Airports zurückzugreifen, um bezahlbare Wohnungen zu errichten, die in der Stadt dringend benötigt werden, sagte er am Dienstagabend auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung zur Entwicklung des Flughafenareals. Rund 450 Besuchern waren in den Hangar 2 gekommen, wo der Senator die Pläne präsentierte. Die 230 Hektar große Freifläche in der Mitte des Areals solle auch künftig erhalten bleiben, bekräftigte der Senator.

Auf einer Fläche von rund 50 Hektar sollen am Rand des Feldes rund 4 700 Wohnungen errichtet werden. Außerdem sind Gewerbeflächen für rund 7 000 Arbeitsplätze und ein Neubau für die neue Zentral- und Landesbibliothek geplant. Die Bebauung soll am Tempelhofer Damm und auf der Seite zur Stadtautobahn beginnen. Diese Pläne wurden am Dienstag präsentiert.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.