Berlin - Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) erwartet vom geplanten Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen in Berlin, dass sich die Immobilienwirtschaft auf ein freiwilliges Mietenmoratorium einlässt. „Das ist das Ziel“, erklärte Geisel im Interview mit der Berliner Zeitung. Er verspreche sich von dem Bündnis „ein Unterhaken, um Wohnungsbau zu ermöglichen – und gleichzeitig eine Übereinkunft, dass es im Kern um bezahlbaren Wohnungsbau in der Stadt geht“. Viele Stimmen des Volksentscheids zur Vergesellschaftung von Wohnungen werte er als „klares Signal, dass es mit Mietsteigerungen und Spekulation nicht mehr so weitergehen kann“, betonte der Senator. Er glaube, dass das Signal von der Wohnungs- und Bauwirtschaft verstanden worden sei. Die Bündnis-Teilnehmer sollen nach dem 100-Tage-Programm des Senats bereits Ende Januar zur Auftaktsitzung des Gremiums zusammenkommen.

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