BerlinDie Berliner sind stolz auf ihre Stadt – und kennen ihre eigenen Kieze bis in den kleinsten Winkel. Ist das wirklich so? Ein neues Buch soll zeigen: Es gibt in unserer schönen Stadt auch Orte und Details, die selbst eingefleischten Hauptstädtern noch nichts sagen dürften. „Verborgenes Berlin“ versammelt Geschichten, bei denen angeblich auch echte „Ickes“ noch etwas lernen können.

Tausende Menschen ziehen täglich über die Berliner Chausseestraße – doch nur sehr wenige bemerken die seltsamen Messing-Silhouetten, die hier an verschiedenen Stellen in den Boden eingelassen sind: Es sind Metallplatten in Form von Kaninchen, die sich im Asphalt entdecken lassen. Wer sie entdeckt, der staunt. Und fragt sich: Was soll das?  Für alle, die es bisher nicht wussten: Aufgepasst! Ein Mahnmal ist es, das hier erinnern soll an die Geschichte der Kaninchen, die zur Zeit der Teilung in Frieden auf dem Todesstreifen lebten. Doch weil sie sich immer mehr vermehrten, soll es irgendwann sogar einen Schießbefehl gegen die Häschen gegeben haben. Das Denkmal „Kaninchenfeld“ von Karla Sachse erinnert noch heute an diese Geschichte.

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