Nadja Vancauwenberghe scherzt, dass es ohne Wladimir Putin das Exberliner nie gegeben hätte. Vor ihrem Umzug 2001 nach Berlin hatte sie eine Zeit lang als Journalistin in Moskau gearbeitet. Dort war sie wegen ihrer investigativen Arbeit eine Persona non grata, unter anderem weil sie aus Tschetschenien berichtet hatte. Sie fand sich auf einer schwarzen Liste der FSB wieder, des russischen KGB-Nachfolgers. Berlin wurde für sie zu einem Ort des Exils – und es war ein Ort, an dem sie erwartete, selbstverständlich lokale Medien auf Englisch zu finden. Vergeblich.

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