Das Berliner Schloss.
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BerlinDas neue Berliner Schloss soll trotz der Corona-Krise noch in diesem Jahr fertiggestellt werden und im Dezember eröffnen. Das teilte die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss am Dienstag nach einer Sitzung des Stiftungsrats mit. Voraussetzung sei allerdings, dass keine weitere Behinderung durch die Pandemie entstehe. Ursprünglich war die Eröffnung für September geplant gewesen, doch konnte dieser Termin wegen den Folgen der Corona-Pandemie nicht gehalten werden.

In den letzten Wochen und Monaten seien die Bauarbeiten vornehmlich in den Erdgeschossbereichen innen wie außen gut vorangekommen, teilte die Stiftung mit, die als Bauherrin des Projekts fungiert. In den Ausstellungsbereichen der Museen im zweiten und dritten Obergeschoss gehe der Aufbau der Vitrinen zügig voran. Die Stiftung Stadtmuseum Berlin richte im ersten Obergeschoss die Ausstellung des Landes Berlin zusammen mit den Kulturprojekten Berlin ein.

Ende des Monats folge der Ausstellungsaufbau der Humboldt-Universität auf derselben Etage im nördlichen Bereich des Gebäudes. Der Skulpturensaal im Ostflügel des Schlüterhofs sei mit den originalen historischen Sandsteinskulpturen bereits nahezu fertig. Auch die Ausstellungen zur Geschichte des Ortes im Schlosskeller und im Südflügel zwischen den Portalen 1 und 2 nähmen zusehends Form an. In den Höfen im Erdgeschoss liefen die Pflasterarbeiten. Das Gerüst an der Außenwand vor dem Eosander-Portal solle bis Mitte Juli fallen. 

Die Stiftung erklärte, sie gehe davon aus, dass noch in diesem Jahr weite Bereiche im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss dauerhaft geöffnet werden können. Dazu gehörten die Ausstellungen der Stiftung zur Geschichte des Ortes im Skulpturensaal im Ostflügel, zwischen Portal 1 und 2 und im historischen Schlosskeller auf der Westseite des Gebäudes. Die Ausstellungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst sowie weitere Sonderausstellungen in den oberen Geschossen und die Dachterrasse mit dem Restaurant sollen im Jahr 2021 fertig werden. Die Bauverzögerung wird nach Angaben der Stiftung höhere Kosten zur Folge haben. Wie hoch sie ausfallen, sei jetzt noch nicht zu sagen.