Berlin - Im Cubix am Alexanderplatz stand die Voraufführung von „Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“ im 3D-Format an, ehe er am Donnerstag regulär in den Kinos anläuft. .Heinze – mit seinen Söhnen Lennon (8) und Sam (9) sowie seiner Freundin, der Radiomoderatorin Jackie Brown, erschienen – bewies Kennerschaft von der Materie, als er die Umstehenden über den korrekten Namen des im Foyer aufgebauten Film-Roboters aufklärte, R2D2 nämlich. Und Jan Sosniok hoffte wohlmöglich auf Gedankenübertragung, als er sich neben einer Figur des superschlauen Yoda fotografieren ließ

Unentschuldigt fehlte Dieter Hallervorden (76, „Palimpalim“). Ihm entgingen einige durch den 3D-Effekt aufgehübschte Kampfszenen. Aber aufgeschoben muss ja nicht aufgehoben sein. Sicher findet sich ein Termin, an dem Hallervorden mit seinem Sohn den Film sehen kann.

Wenn der Prinzipal des Schlossparktheaters dafür Eintrittskarten kaufen sollte, würde er den Erfolg von „Episode 1“ noch unmerklich steigern. Das sechsteilige Weltraum-Märchen ist schon jetzt die ergiebigste Cash Cow der Filmindustrie. Allein „Episode 1“ hat seit seinem Erscheinen 1999 ungefähr eine Milliarde US-Dollar eingespielt, die sechs Filme zusammen kommen auf fast vier Milliarden Dollar, dem stehen Produktionskosten von 400 Millionen Dollar gegenüber. Am Merchandising-Markt wurden mehr als 20 Milliarden Dollar erzielt. Nun also kommt zu den bekannten Grundvoraussetzungen („vor langer Zeit“, in einer „weit, weit entfernten Galaxie“) eine dritte Dimension hinzu: Der Blick in die Tiefe des Raums. Die fünf anderen Teile folgen bald – hübsch nacheinander pro Jahr ein Film..