Berlin - Das Gefühl, gründen zu wollen, aber nicht zu dürfen, kennen viele Jugendliche unter 18, so auch ein 16-jähriger Schüler, der sich verzweifelt an die Berliner Zeitung wandte. Eigentlich wollte der Berliner, der namentlich nicht genannt werden möchte, gemeinsam mit einem Freund ein Start-up gründen, das die Social-Media-Auftritte von Unternehmen übernehmen will. Vor sechs Monaten habe er einen Antrag für eine unbeschränkte Geschäftsfähigkeit gestellt. „Seitdem werde ich vom Notar zur Rechtspflegerin hin- und hergeschickt“, so der Schüler. 

Er warte nun vergeblich auf die Erlaubnis für die Kapitalgesellschaftsgründung. Bei seinem Geschäftspartner, der bereits volljährig ist, sei alles ganz schnell gegangen. „Nur weil ich 16 bin, wird der ganze Prozess extrem erschwert. Ich weiß nicht mehr weiter“, sagt er. „Wir Jugendlichen werden so vom Gründen abgehalten, dabei haben wir doch gute Ideen.“

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