Alice Weidel, die Frontfrau der AfD, war unzufrieden mit der öffentlichen Beachtung, die ihr Treffen mit Stephen Bannon vor zwei Monaten in einer Zürcher Hotelsuite gefunden hatte. Vor einigen Tagen legte sie gegenüber einem Korrespondenten der Neuen Zürcher Zeitung deshalb noch einmal nach, um mitzuteilen, dass Deutschlands angebliche Alternative eine gewaltige Medienoffensive starten will. Während sich einige noch mit der Einrichtung eines „Newsrooms“ beschäftigen, der rund um die Uhr mit Parteipropaganda auf Sendung gehen soll, denkt Weidel schon weiter und träumt nicht nur davon, dass „die Deutschen irgendwann AfD und nicht ARD schauen“. Wer sich im Netz jetzt schon mal auf AfD-TV verirrt, wird mit Recht diese Prognose unter Fake News verbuchen. Aber es wäre leichtfertig, die Ambitionen von Frau Weidel zu unterschätzen.

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