Sterbenskranker Berliner: Statt zu verzweifeln, hilft er anderen in Not

Engelbert Diegmann ist an ALS erkrankt. Sein Ehrenamt hat er aber nicht aufgegeben. Er spendet Kickertische an Kinder- und Jugendstationen in Krankenhäusern.

Engelbert Diegmann in seinem Garten in Rahnsdorf
Engelbert Diegmann in seinem Garten in RahnsdorfVolkmar Otto

Draußen fallen ein paar Schneeflocken vom Himmel. Kleine Boote liegen eingepackt am Steg, kommen erst im Frühjahr wieder zum Einsatz. Engelbert Diegmann mag den Blick aus dem Wohnzimmer seiner Blockhütte. Im Sommer, wenn die Pflanzen wieder grün sind, ist er noch schöner, dieser Blick auf den Wasserkanal in Rahnsdorf. Engelbert Diegmann, 52 Jahre alt, weiß nicht, ob er den nächsten Sommer noch erleben wird. Er hat ALS, Amyotrophe Lateralsklerose also, eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Andere würden vielleicht verzweifeln, er nicht, er hat eine wichtige Aufgabe: Er unterstützt mit seinem gemeinnützigen Verein „So viel Freude“ schwer kranke Kinder.

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