Als vor zwei Wochen bekannt wurde, dass Kulturstaatssekretär André Schmitz ein in der Schweiz geerbtes Guthaben jahrelang vor dem Finanzamt versteckt hatte, gab er sich zerknirscht. „Ich habe einen schwerwiegenden Fehler gemacht, den ich sehr bedauere“, erklärte er. Wenige Tage später bat Schmitz den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Das klang wie ein Rücktritt, und der Senat behandelte es auch so: Vorigen Dienstag wurde Schmitz entlassen. Sein Beamtenstatus wäre damit Ende Februar ausgelaufen, ohne einen Anspruch auf Übergangs- und Arbeitslosengeld oder eine Pension. Das einzige, was er erhalten sollte, waren nachträgliche Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.