In Coronazeiten wirkt das Kriminalgericht fast wie ausgestorben. 
Foto: Benjamin Pritzkuleit

Berlin - Es ist einfach nur still. An einem Ort, der wochentags zwischen 9 und 18 Uhr eigentlich nie Ruhe findet. Die Stille zeigt, dass etwas nicht stimmt. Am Kriminalgericht in Moabit ist es an diesem Dienstag in den Gängen, wo sonst etliche Besucher zu finden sind, Zeugen vor den Sälen warten und Anwälte plaudern, menschenleer. Nur ab und an hallt durch das  Gebäude die verloren wirkende Stimme eines Justizbediensteten, der zu einer der noch stattfindenden Verhandlungen aufruft.

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