Berlin - Es müffelt und rostet, die Mauern bröckeln und die blau-weiße Farbe blättert von den Wänden ab – das Hauptgebäude des Strandbad Müggelsee, einst hochmodern, ist in einem katastrophalen Zustand. Das soll sich jetzt ändern. Bund und Land investieren insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro in die Sanierung des denkmalgeschützten Strandbads.

Ziel sei es, jenen Menschen eine Naherholungsmöglichkeit zu bieten, die sich keinen Urlaub leisten können. Und gleichzeitig das Denkmal als nationales Kulturerbe zu erhalten, erklärt Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Köpenick, in seiner Rede zum Baustart am Mittwoch. Der Strand ist während der Sanierung weiterhin für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Weil Denkmalschutz, Wasserschutz und Naturschutz zu berücksichtigen waren, habe es Jahre gedauert, das Konzept für den Umbau zu erarbeiten, sagt Igel. Doch gerade wegen des historischen Werts seien Land und Bund auch bereit, so viel zu investieren. Im Jahr 2024 soll die Sanierung dann abgeschlossen sein.

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