Sie gehören zu den ärmsten Menschen der Stadt, sie stehen an Straßenecken und vor Supermärkten, steigen in Züge und verkaufen an diesen Orten die Obdachlosenzeitung Straßenfeger. Ein Exemplar kostet 1,50 Euro. 90 Cent bekommen die Verkäufer, 60 Cent gehen an den Verein mob. e.V., der die Zeitung herausgibt. So funktioniert das Prinzip.

Doch weil sich längst nicht mehr alle Verkäufer an dieses Prozedere halten, hat der Verein jetzt die Regeln verschärft – „um Schaden von allen ehrlichen Verkäufer/innen abzuhalten“, schreibt der Chefredakteur der Zeitung Straßenfeger, Andreas Düllick, in der April-Ausgabe. „Betrugsversuche und aggressive Betteleien werden registriert und geahndet“, so Düllick.

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