Sara hat seit fünf Jahren keine Heimat mehr. Mit 14 riss sie von zu Hause aus, heute ist sie 19. „Ich erinnere mich nicht gerne an meine Kindheit“, sagt die junge Frau. Da war die Zwei-Zimmer-Wohnung in einem kleinen Vorort von Düsseldorf, in der sie mit ihren Eltern und den acht Brüdern lebte. Da waren das Gebrüll, die Enge und die stickige Luft, wenn alle nachts in einem Zimmer schliefen. Da war ihr Vater, der sich mit Schnaps volllaufen ließ. Und ihre Mutter, die Heroin spritzte und reglos vor ihr lag.

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