Der Umgang einer Jury mit den Bürgervorschlägen, wie drei Straßen im Afrikanischen Viertel umbenannt werden sollen, stößt auf Empörung. Wie berichtet, hatte das bis zur Verkündung seiner Empfehlung anonyme Gremium unter Leitung eines Grünen und mit Beteiligung einer Stadträtin der Grünen drei mögliche neue Namenspatrone als erste Wahl präsentiert, die von den Bürgern jeweils nur ein oder zweimal genannt worden waren. Deutlich öfter genannte Namen wie zum Beispiel die südafrikanische Sängerin Miriam Makeba wurden als zweite Wahl oder wie Nelson Mandela gar nicht aufgeführt.

Sven Rissmann, Kreisvorsitzender der CDU in Mitte: „Die Lachnummer weitet sich zu einem Skandal aus. Die Grünen haben immer Transparenz und Bürgerbeteiligung gefordert, aber kaum sind sie in Verantwortung, tun sie das Gegenteil. Das ist bigott und nicht zeitgemäß.“

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