Berlin - Es war gegen sieben Uhr am Donnerstagmorgen, als Dana Lützkendorf erschöpft, aber erleichtert aus der Zentrale der Gewerkschaft Verdi in Berlin-Kreuzberg kam. 21 Stunden hatte die Intensivschwester der Charité mit am Verhandlungstisch gesessen. Am Ende einigte sich die Delegationen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf ein Eckpunktepapier. Binnen fünf Wochen soll daraus ein Tarifvertrag Entlastung für die Uniklinik mit drei Jahren Laufzeit entstehen. Er gilt ab dem 1.1.2022. „Eigentlich muss das Papier jetzt nur noch ausformuliert werden“, sagt Lützkendorf. Der seit einem Monat andauernde Streik wird nun zunächst ausgesetzt und nach der Unterschrift unter den endgültigen Vertrag beendet.

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