Berlin - Die Pläne des Investors Hines zum Bau eines 150 Meter hohen Wohnturms am Alexanderplatz stoßen auf neue Probleme. Nachdem sich Hines gerade mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) in jahrelangen Verhandlungen auf den Schutz der U-Bahntunnel während der Bauzeit des geplanten Hochhauses verständigt hat, ist nun die Höhe des Gebäudes umstritten. Die scheidende Senatsbaudirektorin Regula Lüscher forderte im Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB), dass das Hochhaus nicht 150 Meter, sondern nur 130 Meter hoch werden soll. „Wir haben uns das im Baukollegium genau angeguckt und sind zu der Überzeugung gekommen, dass die 130 Meter für alle Gebäude deutlich besser wären, weil dadurch der Fernsehturm als Krone besser sichtbar ist“, wird Lüscher zitiert.

Noch gibt es kein Baurecht für das von Hines geplante Hochhaus. Deswegen ist auch die Höhe des Turms nicht festgelegt. Die Arbeiten am Bebauungsplan waren vor Jahren eingestellt worden, bis die Verständigung zwischen BVG und Hines zum Schutz der U-Bahntunnel während des Hochhausbaus vorliegt. Der Grund: Das Hochhaus soll auf einem aus den 1930er-Jahren stammenden Fundamentblock errichtet werden, durch den die Tunnelröhren der U-Bahnlinie 5 verlaufen. Im Interesse der BVG war es, das Risiko für eine Schädigung des U-Bahntunnels zu minimieren. Eine „Grundsatzvereinbarung zur Sicherung der U-Bahnanlagen zwischen BVG und Investor“ sei  „inzwischen geschlossen“ worden, sagt BVG-Sprecher Markus Falkner am Dienstag.

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