Berlin - Die Stimmung war aufgeheizt, der Weg kurz. Er führte die Demonstranten der Berliner Krankenhausbewegung vom Anhalter Bahnhof zum Berliner Abgeordnetenhaus. Lang könnte der Weg sein, der vor Arbeitnehmern und Arbeitgebern an den Berliner Landeskliniken liegt im Streit um Entlastung des Personals und um Lohnangleichungen bei Tochterunternehmen. An diesem Donnerstag zogen rund 200 Pflegekräfte von Vivantes und Charité vor das Landesparlament. Ab Montag bis Mittwoch treten sie in den Ausstand, ab Dienstag soll es zu größeren Arbeitsniederlegungen kommen. Zwölf Teams bei Vivantes und sieben weitere bei der Charité wollen geschlossen streiken. Unmittelbar betroffen sein könnten nach Schätzungen der Vivantes-Geschäftsführung in ihren Einrichtungen rund 300 Patienten. Noch allerdings sind die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Management der Unternehmen über eine Notdienstvereinbarung nicht endgültig gescheitert. 

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