Jeweils 300 Taxen aus Berlin und LDS dürfen am neuen Flughafen Fahrgäste aufnehmen.
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BerlinIm Streit um den Taxiverkehr zwischen dem BER und Berlin haben sich Vertreter der Senatsverkehrsverwaltung und des Landkreises Dahme-Spreewald (LDS) nach langen Verhandlungen auf eine Lösung geeinigt. Jeweils 300 Taxen aus Berlin und LDS dürfen am neuen Flughafen Fahrgäste aufnehmen.

Bei Bedarf kann die Zahl auf jeweils bis zu 550 Taxis steigen. Die einbezogenen Berliner Taxis erhalten ein gleichberechtigtes Laderecht am BER. Ihre Beförderungspflicht umfasst 30 Kommunen im Umkreis und Berlin. Im Gegenzug dürfen die einbezogenen LDS-Taxis auch an allen Berliner Taxistandplätzen Fahrgäste aufnehmen. Alle Taxis fahren nach dem Tarif ihres Einsatzortes. Die Berliner Fahrzeuge werden vom Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten nach einem transparenten Verfahren ausgewählt, hieß es. Die Lizenzen werden befristet ausgegeben.