Berlin - Strom statt Diesel: Für eine wichtige Bahnstrecke von Berlin nach Brandenburg wird eine Umstellung auf umweltfreundlichen Akku-Betrieb geprüft. Das erfuhr die Berliner Zeitung. Im Gespräch ist dies für den Prignitz-Express, der von Berlin in nordwestlicher Richtung über Velten, Kremmen, Neuruppin und Wittstock nach Wittenberge führt, hieß es in Bahnkreisen. Nun macht auch der Landkreis Ostprignitz-Ruppin (OPR) Druck, damit der Prignitz-Express künftig elektrisch fahren kann. Am Freitag wurde dazu ein Konzept präsentiert. „Wir wollen den Anschluss nicht verpassen“, sagte Ralf Reinhardt, Landrat in Neuruppin.

„Die Strecke ist der Lebensnerv unserer Region“, so der SPD-Politiker. Doch er sieht zwei Handicaps für den Prignitz-Express: Die Linie RE6 ist die einzige Regionalexpressverbindung ab Berlin, die noch nicht elektrisch betrieben wird – und die einzige, die nicht zum Berliner Hauptbahnhof fährt. Die roten Dieseltriebwagen erreichen das Stadtgebiet über eine Umwegfahrt auf dem Berliner Außenring. Im Stadtgebiet halten sie in Spandau und Gesundbrunnen, dort ist umzusteigen. Zuvor ist es möglich, in Hennigsdorf auf die S25 zu wechseln – doch die Umsteigezeit ist knapp, und nicht selten verpassen Fahrgäste den Anschluss.

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