Ein größerer Stromausfall in Berlin-Charlottenburg am Montag ist mutmaßlich auf einen Brandanschlag zurückzuführen. Im Netz bekannte sich eine Gruppe mit dem Namen „Vulkangruppe NetzHerrschaft zerreißen“ dazu, ein „große Menge Kabel“ angezündet und „gezielt Kabel durchtrennt“ zu haben. Dadurch sollten etwa das Militär, die Flugbereitschaft der Bundesregierung, der Flughafen Tegel und mehrere Großkonzerne, welche die Starkstromkabel nutzen, geschädigt werden.

Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittelt, wie ein Sprecher sagte. „Die Tatortarbeit läuft noch.“ Über die genaue Ursache für den Brand könne noch nichts gesagt werden. Damit sei frühestens Dienstag zu rechnen, hieß es am Abend. „Die Arbeit am Tatort wird noch Stunden dauern“, sagte eine Polizeisprecherin.

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