Berlin - Die Zahl der Studenten steigt mit jedem Jahr: In diesem Semester sind rund 180.000 junge Frauen und Männer an den Berliner Hochschulen eingeschrieben. Knapp 40 Prozent von ihnen sind Berliner, 18 Prozent sind Ausländer. Wir haben uns auf der Erstsemester-Veranstaltung der FU Berlin in Dahlem umgehört, was sie an einem Studium in Berlin reizt.

Toshiro, Japan

Von der Berliner Schnauze hat Toshiro noch nichts gehört. Der 27-Jährige ist das erste Mal in Deutschland und damit auch in Berlin. Sein Eindruck von der Stadt: „Die Leute sind total nett.“ Was ihn auch freut: „Deutschland ist viel freundlicher zu Rauchern.“ In Tokio ist Rauchen auf der Straße nicht gern gesehen. Toshiro kommt aus Tokio, Japan. Dort hat er sechs Jahren Germanistik studiert und ist mittlerweile Doktorrand.

In Berlin besucht er einen Masterkurs für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität.  Er will vor allem seine Sprachkenntnisse verbessern. An seiner Uni in Tokio habe er zwar viel deutsche Literatur gelesen, sagt er. „Sprechen kam aber zu kurz.“ Bevor das Semester losging, hat er bereits zusammen mit anderen Austauschstudenten einen Deutschkurs in Berlin besucht.

„Da habe ich aber noch keine deutschen Studenten kennengelernt, ich hoffe, das ändert sich jetzt, wenn die richtigen Seminare beginnen“, sagt er. Bewegung ist ihm allerdings auch wichtig. Bevor das Studium losging, hat er sich schon mal beim Uni-Sport umgeschaut. „Ich versuche, einen Platz beim Fußball zu ergattern.“