Berlin - Die Sanierung des Studentendorfs Schlachtensee schreitet weiter voran. In dem wohl berühmtesten Wohn-Campus für angehende Akademiker in Berlin wurde jetzt mitten in der Corona-Pandemie die Erneuerung von vier Wohngemeinschaftshäusern mit 351 Wohnplätzen abgeschlossen. Das teilte die Genossenschaft Studentendorf Schlachtensee mit, die das Dorf mit gut 930 Plätzen im Südwesten der Stadt betreibt. Der Campus nahe der Freien Universität, dessen erste Häuser in den 1950er-Jahren errichtet wurden, steht zum Teil unter Denkmalschutz und wird seit 2006 nach und nach saniert.

Die jetzt erneuerten Häuser waren 1977 errichtet worden. Die Wohnküchen haben jetzt bodentiefe Fenster, die mehr Licht ins Innere bringen. Auch die Bäder wurden neu gestaltet. Während früher den jeweils sechs Bewohnern in den Gemeinschaftsbädern nur ein WC und ein gemeinsamer Waschraum mit drei Waschplätzen und zwei Duschen zur Verfügung standen, gibt es nun vier Duschbad-/Toilettenzonen. Die Farbkonzeption der Innenräume folgt der historischen Gestaltung. Zu sehen sind zum Beispiel gelbe Flure und rote Tür- und Fensterrahmen. Die Wohnräume blieben im Grundriss gleich, wurden aber mit neuen Einbaumöbeln ausgestattet. Außerdem wurden die Unterkünfte mit einer neuen Belüftung und einer intelligenten Heizungssteuerung ausgestattet, die die Wärmezufuhr bei geöffnetem Fenster reguliert. Im Erdgeschoss eines der erneuerten Häuser entstand die erste rollstuhlgerechte Wohneinheit des Studentendorfs.

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