Die Berliner ziehen immer seltener um. Das geht zumindest aus Daten des Verbandes Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) hervor, der für die öffentlichen Gesellschaften und die Genossenschaften spricht. Demnach wechseln Mieter nur noch etwa alle 16 Jahre ihre Wohnung; 2003 kam dies noch alle elf Jahre vor.

Besonders sesshaft sind Mieter in den begehrten Innenstadtlagen. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, wechseln Mieter in Kreuzberg nur noch alle 22 Jahre ihre Wohnung - halb so oft wie vor zehn Jahren. Ähnlich ist es in Mitte und Friedrichshain. Am häufigsten ziehen Mieter im Stadtteil Tiergarten um - alle zwölf Jahre. Weitere Marktdaten will der BBU an diesem Mittwoch bekanntgeben. (dpa)