Berlin - Im November hat das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin-Mitte drei Wochen lang 2287 Einwohner des Bezirks auf Antikörper getestet. Mit Rachenabstrichen, Befragungen und Blutproben wurden die Teilnehmenden in Moabit und Wedding für die Studie „Corona-Monitoring lokal“ des RKI untersucht. Ziel der Studie war, festzustellen, wie viele der Teilnehmenden akut infiziert waren oder bereits eine Infektion durchgemacht haben – und wie viele Menschen Antikörper nach einer Infektion gebildet haben. Ein weiteres Ziel der Studie: zu erfahren, wie oft die Erkrankung ohne Symptome verlief und wie viele Erkrankungen unentdeckt geblieben sind.

Am Mittwochnachmittag wurden nun die ersten Ergebnisse vom RKI verkündet. Überraschend seien sie nicht gewesen, so Claudia Santos-Hövener, Studienleiterin des „Corona-Monitoring lokal“ des RKI. 21 akute Infektionen konnten bei der Studie festgestellt werden – das sind ein Prozent der Teilnehmenden. Diese Zahl ist repräsentativ und kann daher laut Santos-Hövener auf den Bezirk hochgerechnet werden. 

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