Wer am Wochenende die Skater und Läufer des 46. Berlin-Marathons anfeuern will, sollte besser regenfeste Kleidung bei sich haben, denn an Niederschlägen wird es an diesem Wochenende nicht mangeln. Doch es kommt noch dicker: Denn im Verlaufe des Sonntags fegen die Ausläufer eines atlantischen Tiefdruckgebiets über uns hinweg.

Die Stärke der Böen nimmt zur Nacht hin drastisch zu und dürfte am Montag Sturmstärke erreichen. Bis der Sturm seine volle Kraft auffährt, dürfte allerdings auch der letzte Marathon-Läufer am Ziel sein.

Am Freitag Gewitter und Böen möglich

Bereits am Freitag zeigt sich der Himmel über Berlin und Brandenburg dicht bewölkt. Vielerorts regnet es, aber der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet ab Nachmittag von der Prignitz her Auflockerungen. Dennoch müssen wir örtlich sogar mit Gewitter und Windböen um die 60 km/h rechnen. die Temperaturen bleiben mild mit maximal 19 Grad und minimal elf Grad. 

Ähnlich durchwachsen geht es am Sonnabend weiter: Am frühen Morgen zeigen sich örtlich Wolkenlücken - dort warnt der DWD vor Dunst und Nebel. Ansonsten zeigt sich der Sonnabend wechselnd bis stark bewölkt, und zeitweise fallen Schauer. Treffen wird das am Sonnabend die Kinder und Skater - letztere durchfahren dann die komplette Marathon-Strecke und müssen sich folglich auf mögliche Rutschpartien einstellen.

Sonnabend Nebel, Schauer, Gewitter

Am Nachmittag und Abend drohen dann laut DWD möglicherweise sogar noch Gewitter. Lediglich die Temperaturen sind mit maximal 18 bis 20 Grad geradezu optimal für das große Sport-Event.

Auch in der Nacht zu Sonntag bleibt es  vor allem im Berliner Raum und im Norden Brandenburgs bewölkt, und örtlich fallen weitere Schauer. Ansonsten bleibt es niederschlagsfrei bei minimal elf bis 13 Grad.

Flinke Läufer schaffen es trockenen Fußes ans Ziel

Sonntag startet der Marathon am frühen Morgen mit den Wettbewerben der Rollstuhlfahrer und Handbiker. Sie könnten durchaus trocken ans Ziel kommen, allerdings könnte ihnen schon ein frischer Wind um die 20 km/h entgegenwehen. 

Auch die flinken Marathon-Läufer dürften am Morgen trockenen Fußes ins Ziel kommen, denn die Niederschläge dürften dehnen sich erst im Tagesverlaufe vom Norden her in den Süden aus. Die Regenmengen dürften dabei auch zunächst eher mäßig bleiben und für den einen oder anderen Läufer sogar eine willkommene Abkühlung sein. Auch die Temperaturen liegen mit 18 bis 20 Grad im Wohlfühl-Bereich.

Am Montag braust der Sturm richtig auf

Solange, wie der Berlin-Marathon läuft, wird der Wind voraussichtlich nicht stürmisch aufdrehen. Richtig stürmisch wird es den führenden Wettermodellen zufolge tatsächlich erst am Montag. 

Dann sollten sich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger auf mögliche Verkehrsbehinderungen einstellen, denn jederzeit können stürmische Böen Äste der noch dichtbelaubten Bäume abbbrechen lassen oder ganze Bäume fällen. Achten sollte man auch auf sich lösende Dachziegel, Plakate oder Pappaufsteller, die unverhofft durch die Luft sausen und Passanten verletzen könnten. JSt