23.55 Uhr, Berlin

Wir verabschieden uns für heute Abend und wünschen allen Lesern eine gute Nacht.

22.40 Uhr, Berlin

Der Überblick:Sturm „Xavier“ legt in Berlin fast den kompletten Nahverkehr lahm. Bäume stürzen reihenweise um. Einer begräbt das Auto einer Frau unter sich. Sie stirbt. Weitere Menschen werden verletzt.

22.20 Uhr, Berlin

Die S-Bahn kämpf noch immer mit starken Beeinträchtigungen. Die aktuellen Abweichungen vom normalen Betriebsablauf finden Sie hier.

21.34 Uhr, Berlin

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich betroffen über das Schadensausmaß von Sturm „Xavier“ gezeigt. „Mit Bestürzung haben wir von den tödlichen Unfällen in Berlin und in unserem Nachbarland Brandenburg durch das Sturmtief Xavier erfahren“, erklärte Müller am Donnerstagabend. Den Angehörigen und Freunden der Opfer gelte das tiefe Mitgefühl.

„Nach den schweren Starkregenfällen im Juni und August wurde unsere Stadt erneut vor eine große Belastungsprobe gestellt“, erklärte Müller. Er bedanke sich deshalb bei Feuerwehr, Polizei und freiwilligen Helfern. Sie hätten dazu beigetragen, Schlimmeres zu verhindern, sagte der Regierende Bürgermeister.

21.15 Uhr, Pankow

21.05 Uhr, Berlin

Die S-Bahn ist noch meilenweit von einem Normalbetrieb entfernt. Es gebe gewaltige Schäden im gesamten Netz. Die Aufräumarbeiten laufen mit Hochdruck: Hier liegen Bäume am Mexikoplatz, der Schönhauser Allee und Waidmannslust.

20.55 Uhr, Brandenburg

Die Zahl der Todesopfer beim Orkansturm „Xavier“ in Brandenburg ist auf vier gestiegen. Neben den drei Menschen in Autos sei ein 72 Jahre alter Mann an der B1 zwischen Müncheberg und Hoppegarten (Märkisch-Oderland) von einem Baum erschlagen worden, als er Äste von der Straße entfernen wollte, wie die Polizei in Potsdam mitteilte.

20.45 Uhr, Berlin

20.15 Uhr, Charlottenburg

Aufräumarbeiten auf dem Kurfürstendamm.

19.58 Uhr, Berlin

Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar. Die Aufräumarbeiten werden noch eine ganze Weile dauern. Es ist auch noch unklar, ab wann die Fernzüge wieder fahren.

19.24 Uhr, Kudamm

Am Kudamm stehen die Busse leer an den Haltestellen wie hier am Adenauerplatz. Taxen sind nicht zu bekommen. Leute nehmen mit Autos gestrandete Passagiere mit.

19.10 Uhr, Alexanderplatz

Nachdem die S-Bahnen in Berlin gar nicht mehr fuhren, stiegen die Menschen auf die U-Bahn um. Entsprechend groß war das Gedränge.

19.13 Uhr, Brandenburg

Die Zahl der Toten bei dem schweren Sturm im Land Brandenburg ist auf drei gestiegen. Ein dritter Mensch sei bei Müllrose im Landkreis Oder-Spree ums Leben gekommen, teilte der Lagedienst der Polizei in Potsdam mit. Berichte über ein mögliches viertes Todesopfer wurden zunächst nicht bestätigt. Zuvor hatte der „rbb“ über vier Tote berichtet.

19.10 Uhr, Heiligensee

Durch den Sturm „Xavier“ ist in Berlin-Tegel eine Frau getötet worden. Ein Baum stürzte nach Angaben der Feuerwehr in der Straße Schwarzer Weg auf ihr Auto.

19.07 Uhr, Berlin

18.51 Uhr, Treptow

In der Straße Am Treptower Park Ecke Rethelstraße ist auf einem Altbau ein Schornstein umgekippt und droht auf die Straße zu stürzen. Teile fielen auch schon vom Dach. Lebensgefahr besteht im Haus. Der Schornstein könnte aufgrund des hohen Eigengewichts durchbrechen und in die Wohnungen fallen. Das Haus wird teilweise geräumt.

18.45 Uhr, Berlin

Der Bus der Linie M29 fährt offenbar wieder.

18.44 Uhr, Berlin

Die Berliner Flughäfen haben wieder damit begonnen, Maschinen abzufertigen. Die Vorfeldabfertigung sei sowohl in Schönefeld als auch in Tegel wieder aufgenommen worden, twitterte die Flughafengesellschaft am Donnerstagabend. „Es kann noch zu Verzögerungen kommen.“ Wegen des Sturms „Xavier“ hatten Passagiere vorübergehend ihre gelandeten Flugzeuge nicht verlassen dürfen, auch neue Maschinen waren vorerst nicht beladen worden.

18.33 Uhr, Wilmersdorf

Auf einen Eingang der U-Bahnlinie U9 an der Güntzelstraße ist ein Baum gestürzt.

18.29 Uhr, Bus M29

Zitat: „Liebe Fahrgäste, ich fahr seit dreißig Jahren Linienbus, aber das habe ich noch nicht erlebt: der Busverkehr wird eingestellt, bitte steigen Sie alle aus.“ (Berliner Busfahrer der Linie M29 am Donnerstag zu seinen Fahrgästen)

18.23 Uhr, Plänterwald

In der Stuckstraße stürzte ein Baum auf ein Auto. Zwei Personen wurden eingeklemmt. Einsatzkräfte konnten sie lebend retten.

18.17 Uhr, Charlottenburg

Ein Transporter ist in Berlin-Charlottenburg von einer Sturmböe erfasst und umgekippt. Das Fahrzeug war auf der Rudolf-Wissell-Brücke unterwegs, als er von der Böe gepackt wurde und auf die Mittelleitplanke kippte. Ob es Verletzte gab, war zunächst unklar, wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte.

Die linken, inneren beiden Fahrstreifen der Stadtautobahn A100 musste wegen des Unfalls zwischen dem Autobahndreieck Charlottenburg und Spandau in beide Richtungen gesperrt werden.

18.14 Uhr, Berlin

Die Berliner Straßenbahnen sind vom Sturm „Xavier“ bislang größtenteils unbetroffen. Die meisten Linien fahren nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe. Die Linien M13 und 50 sind wegen umgefallener Bäume an der Seestraße derzeit zwischen Virchow-Klinikum und Björnsonstraße unterbrochen. Die M6 und 16 an der Landsberger Allee. Auch die Straßenbahnlinie 60 in Rahnsdorf sei betroffen.

18.07 Uhr, Gransee (Oberhavel)

In Brandenburg sind zwei Menschen beim Sturm ums Leben gekommen. Bei Gransee (Oberhavel) sei ein Ast in eine Windschutzscheibe geflogen und habe einen Menschen getötet, teilte die Polizei in Potsdam mit. Außerdem wurde in derselben Region eine Frau in einem Auto von einem Baum erschlagen. 

18.05 Uhr, Berlin 

So wütet Sturm "Xavier" in Berlin - die Fotos: 

18.02 Uhr, Tegel und Schönefeld 

An den Flughäfen läuft der Flugverkehr weiter, allerdings wurden vorübergehend die Abfertigung eingestellt. Es könne zu Verspätungen kommen, sagte ein Sprecher. In Schönefeld warteten derzeit etwa zwölf Flugzeuge darauf, be- oder entladen zu werden. Am Flughafen Tegel sei wegen des Wetters bereits eine Maschine gelandet, die eigentlich von Stuttgart nach Hamburg hätte fliegen sollen, sagte der Airport-Sprecher. Ein Flugzeug, das in Schönefeld landen wollte, wich nach Hamburg aus. Die Flughäfen stünden in ständigem Kontakt mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und der Flugsicherung. 

17.59 Uhr, Berlin

Die Feuerwehr ist im Ausnahmezustand und rückte innerhalb der ersten eineinhalb Stunden zu 265 Einsätzen aus. Den Ausnahmezustand ruft die Feuerwehr immer dann aus, wenn die Behörde mit den eingehenden Notrufen nicht mehr hinterher kommt. Auch Helfer der freiwilligen Feuerwehr wurde zur Unterstützung angefordert. Laut dem Sprecher sollen rund 400 Kräfte aushelfen.

17.57 Uhr, Mitte

Zwischen dem Anhalter Bahnhof und dem Nordbahnhof verkehrt ein Notbetrieb mit vier Zügen. Der Tramverkehr läuft bis auf zwei Linien weiter, hieß es bei der BVG

17.55 Uhr, Potsdam

Laut einem Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden zuletzt orkanartige Böen von 110 bis 120 Stundenkilometern gemessen. Das teilte der DWD in Potsdam mit. Noch bis 20 Uhr rechnen die Meteorologen mit orkanartigen Böen. 

17.53 Uhr, Spandauer Damm

Die Stadautobahn A100 ist an der Auffahrt Spandauer Damm wegen eines umgestürzten Baumes teilweise gesperrt. Auch auf andere Straßen, wie dem Kurfürstendamm, fielen Bäume um. 

17.51 Uhr, Potsdam 

In Brandenburg gehen zahlreiche Notrufe bei Polizei und Feuerwehren ein. „Da glühen bei uns die Drähte“, sagte Polizei-Sprecher Torsten Herbst. In zahlreichen Orten fielen Bäume um, die Straßen und Bahngleise blockierten, wie das Polizeipräsidium in Potsdam mitteilte. 

17.48 Uhr, Nauen

In Brandenburg sind Polizei und Feuerwehr landesweit im Einsatz. In Nauen deckte der Sturm das Dach eines Supermarktes ab, wie Augenzeugen berichteten. 

17.41 Uhr, Kreuzberg 

In der Glogauer Straße ist ein Baum auf eine Kirche gestürzt. 

17.39 Uhr, Alexanderplatz

17.34 Uhr, Köpenick

Nichts geht mehr in Berlin, aber Union absolviert eisern ein Testspiel mitten im Sturm: Im zweiten Testspiel in der Länderspielpause trennte sich Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei 2:2 (1:1) vom weißrussischen Pokalsieger FK Dinamo Brest. Die Begegnung war ursprünglich für 18 Uhr angesetzt und fand wegen der Sturmwarnung drei Stunden vorher statt - ohne Zuschauer. 

17.30 Uhr, Berlin 

Die schlechten Nachrichten aus dem Berliner Nahverkehr reißen nicht ab: Auch die U-Bahnstrecken, die oberirdisch verlaufen, werden nicht mehr befahren. Der Fährverkehr ist jetzt auch komplett eingestellt. 

17.24 Uhr, Tegel

Ein Flugzeug landet doch noch in Tegel - trotz Sturms und Sperrung. 

17.16 Uhr, Berlin

Die BVG stellt den Busverkehr in der ganzen Stadt ein. Jetzt fährt nur noch die U-Bahn und die Tram. Mit Glück. 

17.12 Uhr, Hauptbahnhof

Das war ein Imbiss, bevor der Sturm kam. 

17.04 Uhr, Brandenburg

Die Deutsche Bahn hat den kompletten Zugverkehr in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eingestellt. Das teilte ein Bahnsprecher in Berlin mit. 

17.03 Uhr, Schönefeld 

Wegen des Sturmtiefs „Xavier“ haben die beiden Berliner Flughäfen vorübergehend die Abfertigung eingestellt. Passagiere in gelandeten Maschinen müssten aus Sicherheitsgründen vorerst in den Flugzeugen bleiben, sagte ein Flughafensprecher am Donnerstag. Zum Abflug vorgesehene Maschinen würden sowohl in Tegel als auch in Schönefeld nicht mehr beladen.

16.49 Uhr, Kreuzberg 

Und so sieht "Xavier" in Kreuzberg aus. 

16.51 Uhr, Schönefeld und Tegel

Auch der Flugverkehr ist eingestellt. 

16.44 Uhr, Kreuzberg

Nicht immer muss man gleich die Feuerwehr rufen.

16.34 Uhr, Berlin 

Die S-Bahn hat ihren Verkehr eingestellt. Ein Schienenersatzverkehr kann wegen der Wetterlage nicht eingerichtet werden. 

16.30 Uhr, Berlin

Die BVG hat den Betrieb auf ihren Fähren eingestellt, so auf der F10 zwischen Wannsee und Alt-Kladow und der F23 zwischen Rahnsdorf und Kruggasse. Auch viele Buslinien sind unterbrochen. 

16.19 Uhr, Berlin

Die Feuerwehr Berlin befindet sich seit 16.04 Uhr im "Ausnahmezustand Wetter". Die Notrufe werden ab jetzt nach Dringlichkeit abgearbeitet, nicht mehr nach Eingang. Die Feuerwehrwehrleitstelle hat mehr Personal an den Notrufannahmeplätzen eingesetzt. Zudem wurden die Wachen mit Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr verstärkt.  

16.04 Uhr, Berlin

Kleine Nachhilfe zum Thema Windstärken nach der Beaufort-Skala: 

0 Beaufort (Bft) = Windstille, Flaute (0-1 km/h)
1 Bft = Leichter Zug (1-5 km/h)
2 Bft = Leichte Brise (6-11 km/h)
3 Bft = Schwache Brise (12-19 km/h)
4 Bft = Mäßige Brise (20-28 km/h)
5 Bft = Frische Brise (29-38 km/h)
6 Bft = Starker Wind (39-49 km/h)
7 Bft = Steifer Wind (50-61 km/h)
8 Bft = Stürmischer Wind (62-74 km/h)
9 Bft = Sturm (75-88 km/h)
10 Bft = Schwerer Sturm (89-102 km/h)
11 Bft = Orkanartiger Sturm (103-117 km/h)
12 Bft = Orkan (mehr als 117 km/h)

16.01 Uhr, Nauen

Das Tief zieht immer weiter in Richtung Berlin. In Nauen fegt der Sturm schon mit Windstärke 11 über das Land. 

15.58 Uhr, Hamburg

Wie stark die Böen sind, zeigt dieses Bild: Mehrere große Bäume in Hamburg liegen auf einer Straße im Stadtteil Niendorf. 

15.42 Uhr, Potsdam 

Jetzt gehen in Brandenburg die ersten Notrufe ein. 

15.38 Uhr, Brandenburg

Nord- und Westbrandenburg sind bislang von Schäden durch den herannahenden Sturm „Xavier“ verschont geblieben. Es gebe keine besonderen Vorkommnisse, meldeten die Polizeidirektionen Nord und West am Donnerstag. Alles sei ruhig.

15.33 Uhr, Hamburg

Im Hamburger Stadtteil Horn ist ein Mann bei dem Sturm ums Leben gekommen. Ein Baum sei auf das Auto des Opfers im Stadtteil Horn gefallen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

15.17 Uhr, NRW

Nicht nur im Norden und Osten besteht eine Sturmwarnung: In Nordrhein-Westfalen wird vor orkanartigen Böen gewarnt. Regen und Wind gibt es auch dort schon jetzt - wie hier in Paderborn 

15.03 Uhr, Berlin

Die Deutsche Bahn hat am Donnerstagnachmittag wegen des nahenden Sturms „Xavier“ vorerst auch die Fernverkehrsstrecken Berlin-Hannover und Berlin-Hamburg eingestellt. Das teilte ein Bahnsprecher in Berlin mit. Man wolle damit vermeiden, dass Züge auf offener Strecke liegenbleiben.

15 Uhr, Hamburg 

Die Hamburger Feuerwehr hat am Donnerstagnachmittag die Bevölkerung der Hansestadt aufgefordert, wegen des Sturms Xavier nicht rauszugehen. „Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich“, twitterte die Feuerwehr.

Ein Sprecher sagte, die Feuerwehr sei wegen mehrerer eingeklemmter Personen und umgestürzter Bäume zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Es liefen Dutzende Notrufe ein, meldete die Feuerwehr per Twitter. In der Hansestadt wechselten sich seit dem Mittag immer wieder heftige Regenfälle und Stürme mit kurzen sonnigen Phasen ab.

14.40 Uhr, Deutsche Bahn

Sturmtief „Xavier“ hat den Bahnverkehr in Norddeutschland am Donnerstag komplett lahmgelegt. Die Deutsche Bahn stellte den Zugverkehr in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen und auch den S-Bahnverkehr in Hamburg bis auf weiteres ein, wie das Unternehmen mitteilte. Ursache waren auf die Gleise oder in die Oberleitungen gewehte Bäume, die einen durchgehenden Bahnverkehr unmöglich machten. Auf offener Strecke befindliche Züge versuchten, noch den nächsten Bahnhof zu erreichen.

14.00 Uhr, Berliner Schulen

Die Berliner Bildungsverwaltung hat in einem Rundschreiben darüber informiert, dass die Berliner Schulleiter ihren Schülern wegen des heraufziehenden Sturms schulfrei geben können. Einige Grundschulen, zum Beispiel in Steglitz-Zehlendorf, übergaben ihre Schüler den Eltern.

"Bei extremen Wetterlagen soll der Unterricht in einer Art und Weise durchgeführt werden, der den Witterungsverhältnissen angepasst ist“, heißt es in dem Schreiben der Bildungsverwaltung. „Ist dies aufgrund der konkreten Situation des Einzelfalls nicht möglich, kann er auch ausfallen.“ Wichtig aber sei, dass alle Grundschüler, die nicht von ihren Eltern abgeholt werden können, weiter in der Schule beaufsichtigt und betreut werden.

13.35 Uhr, Berlin

Die aktuelle Entwicklung in Berlin sehen Sie in unserem Regenradar: 

13.33 Uhr, Hamburg

Im Norden hat Sturmtief Xavier zu zahlreichen Polizei- und Feuerwehreinsätzen geführt. Im Kreis Dithmarschen und der näheren Umgebung musste die Feuerwehr bereits mehr als 80 Mal ausrücken, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Keller stünden unter Wasser, Bäume seien unter anderem auf Straßen gefallen. Personen oder Tiere seien nicht zu Schaden gekommen. Vereinzelt musste die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume auch im Kreis Segeberg ausrücken. Ungefähr 20 Einsätze bestätigte die Feuerwehr in Eiderstedt (Kreis Nordfriesland). Dort seien vor allem die Städte Tönning und Garding betroffen. Auch hier liefen zumeist Keller voll.

13.18 Uhr, Wochenende

Auch nach dem aktuellen Sturmtief „Xavier“ wird das Wetter in Deutschland am Wochenende nicht angenehmer. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD)  mitteilt, kommt es am Freitag zu teils kräftigen Schauern und Graupelgewittern, die erst zum Nachmittag von Norden her langsam nachlassen.

In den Alpen regnet es länger anhaltend und kräftig. An der Nordsee kommt es zu Sturmböen. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 11 und 16 Grad.

13 Uhr, Oberwiesenthal 

Ein kurzer Blick nach Sachsen: Sturmtief Xavier hat zur Absage des Mannschafts-Wettbewerbs bei den deutschen Skisprung-Meisterschaften in Oberwiesenthal geführt. Die Veranstalter konnten angesichts der Vorhersagen keinen sicheren Wettkampf garantieren.

Am Mittwochabend hatte Andreas Wellinger auf der Fichtelbergschanze noch seinen ersten nationalen Einzeltitel gewonnen. Der Ruhpoldinger setzte sich vor Karl Geiger aus Oberstdorf und Fabian Seidl aus dem bayerischen Auerbach durch.

12.52 Uhr, Regierungsviertel

Keine Freude bei diesem Wetter - Touristen bei einer Stadtführung auf Segway Rollern im Regierungsviertel: 

12.44 Uhr, Fotos und Videos

Wir suchen Fotos und Videos vom Unwetter in Berlin: 

12.15 Uhr, 1. FC Union

Das für heute angesetzte Testspiel des 1. FC Union Berlin gegen den weißrussischen Pokalsieger FK Dinamo Brest muss aufgrund der Unwetterwarnung aus Sicherheitsgründen ohne Zuschauer stattfinden. Neben starken Regenfällen sind für den frühen Abend orkanartige Windböen angekündigt, die eine Stadionöffnung nicht zulassen.

Beide Mannschaften haben sich darauf verständigt, das Spiel im Laufe des Nachmittags auszutragen, solange die Wetterbedingungen das ermöglichen.

12.13 Uhr, Flughafen Tegel

Die Besucherterrasse in Tegel bleibt heute ebenfalls geschlossen: 

11.55 Uhr, Parks und Gärten

Wegen einer Sturmwarnung müssen Besucher am Donnerstag mit der Schließung der Parks und Gärten der Schlösser-Stiftung in Potsdam und Berlin rechnen. Die notwendigen Vorbereitungen seien getroffen, teilte die Stiftung mit. Auch die meisten Schlösser seien dann nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Aufgrund möglicher Schäden und Aufräumarbeiten gebe es zudem voraussichtlich Einschränkungen für die Besucher in den nächsten Tagen. 

11.23 Uhr, Brandenburg

Die Polizei Brandenburg rät wegen des vielen Regens dazu, vorsichtig zu fahren: 

11.11 Uhr, Landwehrkanal

Am Landwehrkanal in Charlottenburg mussten 20 Feuerwehrmänner einen umgestürzten Baum aus dem Wasser ziehen. Der Schiffverkehr wurde auf der Höhe Salzufer gesperrt.

11.08 Uhr, IGA

Auch die Internationale Gartenausstellung (IGA) in Marzahn bleibt am Donnerstag geschlossen. Hintergrund sei eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, teilten die Macher am mit. „Die Schließung (...) dient der Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher“, so IGA-Sprecherin Karina Thinius. „Wir informieren wieder!“, hieß es bei Twitter zum weiteren Vorgehen. 

11 Uhr, Zoo Berlin 

Elefanten, Zebras und Giraffen wappnen sich für den Sturm und ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zurück. Aufgrund des angekündigten Orkans schließen Zoo und Tierpark Berlin heute ausnahmsweise schon um 14 Uhr. Herabfallende Äste des alten Baumbestandes könnten eine Gefahr für Besucher und Tiere darstellen.

„Die Sicherheit unserer Gäste und Tiere hat oberste Priorität und wir nehmen die Unwetterwarnung sehr ernst. Darum haben wir entschieden, den Zoo und den Tierpark ab 14 Uhr zu schließen. Das Aquarium Berlin bleibt regulär bis 18 Uhr geöffnet“ erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. 

11 Uhr

Am Donnerstag soll es zwischen 11 und 20 Uhr in der Hauptstadt zu schweren und orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 90 und 115 Stundenkilometer aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung kommen. Der Wetterdienst warnt zudem vor Dauerregen mit 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter und vor Gewittern. Aktuelle Informationen erhalten Sie hier. (BLZ, dpa)