Berlin - Weil der frühere Top-Manager Thomas Middelhoff in seiner Gefängniszelle alle 15 Minuten aus dem Schlaf gerissen wurde, sprechen seine Anwälte von Folter. In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Essen sei der frühere Chef von Karstadt und Arcandor faktisch zum Wachbleiben gezwungen worden, berichteten sie.

Inzwischen bezeichnet Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag, Renate Künast (Grüne), den andauernden Schlafentzug als Verletzung der Menschenrechte. Auch der Direktor der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, fühlt sich laut Spiegel-Online an Stasi-Methoden erinnert.

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