Berlin - Nach dem schweren Unfall mit vier Toten in der Invalidenstraße ermittelt die Polizei weiterhin, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Noch ist nicht geklärt, weshalb der SUV am Freitag mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf einen Gehweg raste.

Unterdessen wurde von der Deutschen Presseagentur am Montag vermeldet, die Polizei ermittele wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Das sei per se zwar richtig, sagte Polizeisprecherin Valeska Jakubowski der Berliner Zeitung auf Anfrage. Allerdings sei dies bei "Verkehrsunfällen mit Verstorbenen absolut üblich", betonte die Sprecherin.

Kein neuer Ermittlungsansatz

Zudem sei der Ermittlungsansatz "nicht neu". Bereits "seit der Verkehrsunfallaufnahme am Freitagabend wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall ermittelt", so die Sprecherin weiter. Dies sei "usus". 

Die Polizei zieht nach wie vor auch einen medizinischen Notfall beim Fahrer als Unfallursache in Betracht. Der 42-Jährige liegt weiterhin schwer verletzt im Krankenhaus, wann vernommen werden kann, ist noch nicht bekannt. Ein Vorsatz wird jedoch weiterhin ausgeschlossen.