Der Schock von Chemnitz sitzt tief. Am Tag der Deutschen Einheit haben die beiden Hauptredner in Berlin, der Bundesratspräsident und Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) ebenso wie Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), nach den rechtsextremen Demonstrationen und Übergriffen in Sachsen vor einer „Rückkehr zu alten Nationalismen“ gewarnt.

Müller formulierte es beim Festakt in der Staatsoper Unter den Linden so: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Minderheit einer neuen Rechten die Deutungshoheit an sich reißt, eine andere Gesellschaft will und unsere Grundwerte missachtet.“ Er erhielt dafür im großen Saal der Staatsoper lang anhaltenden Applaus von den mehreren Hundert geladenen Gästen, die das 28. Jubiläum der Wiedervereinigung vom 3. Oktober 1990 begingen.

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