Mehr als zehntausend Berliner und Touristen haben am Wochenende das Fest zum Tag der Deutschen Einheit am Brandenburger Tor besucht. Bei heiterem Wetter und Temperaturen knapp unter 20 Grad flanierten am Sonntag nach Polizeiangaben bis zum Nachmittag rund 10.000 Besucher über die Straße des 17. Juni. Am Samstag machte das regnerische Wetter einen Strich durch die Rechnung der Budenbesitzer und Besucher. Bei teils starken Regenfällen trotzten nur einige tausend den Wetterunbilden. Unter kleinen und großen Schirmen genossen sie dennoch Bier und Pommes.

Nach Angaben des Veranstalters und der Polizei blieb alles friedlich. Für alle Besucher gab es reichlich zu sehen, zu essen und zu trinken. Neben den Klassikern Bratwurst und Bier bekamen die Flaneure auch frischgebackene Kartoffelchips, Obstspieße und verschiedene Bowlen geboten.

Wie angekündigt lief das Fest in einem etwas kleineren Rahmen als zum runden Jubiläum im vergangenen Jahr. So gab es statt einer großen Bühne vor dem Brandenburger Tor drei kleinere auf dem Festgelände, was die Masse deutlich entzerrte. „Auch mal nett, wenn man sich hier frei bewegen kann und nicht für alles stundenlang anstehen muss“, fand eine Besucherin.

Regierender Bürgermeister Michael Müller feiert in Dresden

Die Organisatoren waren mit dem Besucherandrang zufrieden. An den Eingängen wurden die Gäste kontrolliert, Taschen und Rucksäcke durchsucht. Längere Wartezeiten gab es jedoch nicht.

Nachdem am Samstag zur Eröffnung Musik und Tanz den thematischen Schwerpunkt bildeten, war der Sonntag der Tag des Sports: Auf den drei Bühnen zeigten Kampfsportschulen und Sportvereine ihr Können.

Am Tag der Deutschen Einheit am Montag stehen unter dem Motto „Pop und Poesie“ ausschließlich deutschsprachige Bands auf den Bühnen, darunter Blum und Mister Me. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) feierte den Tag der Deutschen Einheit dieses Jahr in Dresden, wo die zentralen Feierlichkeiten unter starken Sicherheitsvorkehrungen über die Bühne gehen. (dpa)