Dallgow-Döberitz - Endlich wieder unter Leuten. Bei der Morgenrunde in der Tagespflege „Am Schwanengraben“ im brandenburgischen Dallgow-Döberitz laufen leise Schlager zum Mitsummen. Als Ingrid Weber nach langer Zeit der Schließung endlich wieder in den vertrauten Raum kommt, hat sie Tränen in den Augen. „Ich freue mich so, dass ich hier sein kann“, sagt die 82-Jährige. „Mir fehlte die Abwechslung.“ Die Dallgowerin kann sich nur noch eingeschränkt bewegen, nicht mehr alleine stehen oder laufen. Sie sitzt im Rollstuhl. Ihr Mann, Dieter Weber, kümmert sich rührend um sie.

Doch der Alltag im Lockdown hat beide an ihre Grenzen gebracht. „Der Kontakt zur Außenwelt fehlte ihr sehr“, sagt Dieter Weber. „Ihre Tage waren eintönig. Sie hat fast nur Zeitung gelesen.“

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