Die Trasse der geplanten Straße zwischen Marzahn und Köpenick steht fest, berichtet der CDU-Abgeordnete Christian Gräff. „Ich freue mich, dass der Senat endlich die Vorzugsvariante der Tangentialen Verbindung Ost zwischen der Märkischen Allee und der Straße An der Wuhlheide festgelegt hat“, teilte der Politiker mit. Gräff ist Ortsvorsitzender der CDU in Biesdorf – jenes Stadtteils, der von der neuen Nord-Süd-Verbindung von Durchgangsverkehr entlastet werden soll.

Nach Gräffs Angaben ist vorgesehen, dass die vierspurige Straße im Norden zunächst östlich des Berliner Außenrings verläuft. Weiter geht es westlich der Bahn. In Höhe Irmastraße soll die TVO (so die Kurzbezeichnung) wieder auf die Ostseite schwenken und von dort zur Kreuzung an der Wilhelm-Spindler-Brücke führen. Im Mittelteil werde die TVO von Biesdorf-Süd aus gesehen auf der anderen Seite der Bahn verlaufen. Dort werde auf Anschlüsse zum übrigen Straßennetz verzichtet.

„Das ist aber noch nicht völlig geklärt“, sagte Gräff. Käme es so, würde der Senat einer Forderung von Verbänden und Anwohnern entsprechen. Befürchtet wurde, dass der Verkehr zur TVO Anlieger belastet.

„Ein wichtiger Schritt zur Realisierung der TVO ist getan“, sagte der Abgeordnete. Am Donnerstag tritt der Planungsbeirat zusammen. Gemeinsam mit dem Verband Deutscher Grundstücksnutzer und der Bürgerinitiative Biesdorf-Süd müsse nun Druck aufgebaut werden, damit der Bau spätestens 2021 beginnt.