Berlin-Friedrichshain - Die kleinen Holzhütten sind verrammelt, die Sitzgelegenheiten unter einer glitzernden Schneedecke begraben und die Hinweisschilder mit einem maskierten Kater „cool cats wear masks“ ziemlich überflüssig. Denn der Holzmarkt ist verwaist, im Lockdown-Modus, so wie derzeit alle Bars und Clubs. Und doch vermittelt dieser Ort an der Spree auch jetzt eine Atmosphäre des „Unter-Menschen-Seins“ und präsentiert sich als symbiotische Verbindung aus Party- und Kunstzone. 

In dieser Verbindung hat auch das Tape-Art-Kollektiv „Klebebande“ seinen Ursprung, das schon seit der Eröffnung des Holzmarktes 2017 dort mit eingegliedert ist. Unter der gigantischen Diskokugel hindurch, vorbei an der einsamen Bar und einer Skulptur aus Pflanzenmilchverpackungen führen mich Kolja Bultmann, Bruno Ridderbusch und Bodo Höbing über eine Treppe zu ihrem Container-Atelier.

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