Berlin - Mehr Licht. Hamza geht durchs Zimmer, schaut ins Handy, dreht es hierhin, dorthin. „So ist es gut“, sagt er, setzt sich und lächelt in die Kamera. Der Videochat kann beginnen. Hamza will erst einmal beim Vornamen bleiben. Noch hat er ja nicht richtig angefangen als Credible Messenger in Berlin-Neukölln, als glaubwürdiger Mentor für Tatort Zukunft, einen Verein mit einem Programm, das straffällig gewordene Jugendliche zurückführen will in ein Leben ohne Kriminalität, Gewalt, Gericht, Gefängnis.

Hamza saß selbst einmal in Haft, sieben Jahre lang. „Ich hatte damals schon den Plan, später etwas mit jungen Leuten ehrenamtlich zu machen“, sagt er. 2018 gab ihm eine Freundin den entscheidenden Impuls. „Ich habe mir das Konzept von Tatort Zukunft durchgelesen und war sofort begeistert.“

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