Bino Byansi Byakuleka betreibt seit drei Monaten einen Radiosender – die Sendungen werden von Flüchtlingen für Flüchtlinge in Berlin und Potsdam gemacht, erzählt der 36-Jährige. Byakuleka stammt aus Uganda und steht am Sonntag auf einem Lkw am Platz der Luftbrücke, er macht beim Karneval der Geflüchteten mit. Gleich hinter der Fahrerkabine ist ein provisorisches Studio mit Regiepult und Mikrofonen eingerichtet. „Wir geben den Geflüchteten ihre Stimme zurück, weil über sie, aber nicht von ihnen berichtet wird“, sagt er.

Einige tausend Menschen, die Veranstalter sprechen von 5000 Teilnehmern, sind am Sonntagmittag zum Platz der Luftbrücke gekommen. Viele Flüchtlinge etwa aus Syrien und Afghanistan haben Kostüme angezogen. Sie spielen Straßentheater, haben Performances einstudiert und singen. Von einem Wagen werden belegte Brote an Flüchtlingskinder verteilt.

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