Wegen der großen Zahl an Flüchtlingen, die immer noch täglich in Berlin ankommen, muss der Senat eine weitere Halle am ehemaligen Flughafen Tempelhof als Notunterkunft bereitstellen. Am Dienstag wurden dort die ersten Betten aufgebaut. Es ist bereits der vierte Hangar, der dafür in Betrieb genommen wird, obwohl die Gebäude als wenig geeignet gelten. Es sei nicht auszuschließen, dass noch mehr Hallen in Tempelhof hinzukämen, hieß es in Senatskreisen.

Des Weiteren ist das frühere Best Western Hotel President gegenüber der Urania in Schöneberg als Unterkunft für einige hundert Flüchtlinge vorgesehen. Das rund 30 Jahre alte Haus mit 182 Zimmern war im September geschlossen worden. Insgesamt wird es für den Krisenstab aber immer schwieriger, eine Bleibe für alle Asylsuchenden zu finden. Benötigt werden vor allem große Gebäude, in denen bis zu 1000 Menschen bleiben können. Kleinere Sporthallen, die der Senat zunehmend in Beschlag nehmen muss, helfen angesichts der vielen Flüchtlinge nur bedingt weiter. „Die Lage ist angespannt“, sagte Regina Kneiding, die Sprecherin der zuständigen Sozialverwaltung am Dienstag.

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