In dem riesigen Waldgebiet in Grünheide plant Tesla den Bau einer Gigafactory. 
Foto:dpa/Patrick Pleul

GrünheideAuf dem Gelände für die künftige Fabrik des US-amerikanischen Autobauers Tesla in Grünheide bei Berlin sind am Sonntag sieben Weltkriegsbomben gesprengt worden. Alles sei ohne Probleme verlaufen, sagte ein Sprecher des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums. Die angekündigte Sperrung der Bundesautobahn 10 zwischen Freienbrink und Erkner (Landkreis Oder-Spree) habe nicht zu nennenswerten Behinderungen geführt. Auch die Landstraße 38 musste nach den Angaben für eine knappe halbe Stunde gesperrt werden. Ein etwa 600 Meter großer Sperrkreis war um die Fundorte gezogen worden.

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Der  Sperrkreis durfte in dem Zeitraum nicht betreten werden.  Die Bahnstrecke Berlin-Warschau war nicht betroffen.

Bisher wurden nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums rund 85 Kilo Kampfmittel in dem Waldgelände gefunden, das gerodet werden soll. Tesla will dort ab nächstem Jahr Elektroautos herstellen.