Durch lange Flure muss man gehen, viele Türen passieren, bis man endlich vor dem Probenraum steht: Kreuzberg, Prinzenstraße, vierter Stock in einem Neubau. Das Stück „Schwestern“ wird hier geprobt. Kein Ton dringt nach außen. Als man vorsichtig die Tür öffnet, schaut zunächst keiner auf. Auf der Bühne sind Juliana Götze, Nele Winkler und Rita Seredsuß gerade mitten im Training. Sie laufen in verschiedenen Tempi, vorwärts, rückwärts, seitwärts. „Hier, da sind deine Augen“, ruft der Choreograf Davide Camplani und reibt einer der drei jungen Frauen, die sich beim Rückwärtslaufen immer wieder, nach Sicherheit suchend, umdreht, kräftig den Rücken.

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