Berlin - Die junge Frau hat einen Pagenschnitt. Sie hält eine große altmodische Kamera in den Händen. Selbstbewusst wirkt sie, wie sie so kerzengerade dasteht, apart. Die Frau heißt Yva, es ist ihr Künstlername. Ihr Foto zusammen mit einer kurzen Biografie ist derzeit auf einer Säule am Brandenburger Tor zu sehen. Es ist Bestandteil des Themenjahrs „Zerstörte Vielfalt“, das am 30. Januar, dem 80. Jahrestag der Machtübernahme durch Adolf Hitler eröffnet wird. Es wird bis zum 9. November, dem 75. Jahrestag des Judenpogroms, dauern. „Berlin will sich damit der Verantwortung für die Geschichte stellen und sich aktiv mit ihr auseinandersetzen“, sagte am Montag der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bei der Vorstellung des Programms im Liebermann-Haus.

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