Das Eisbären-Baby aus dem Tierpark kann sich vor Verehrern kaum retten. Zehn Unternehmen und Institutionen wollen inzwischen eine Patenschaft für das Jungtier übernehmen und ihm einen Namen geben. „Die Bewerbungen kommen nicht nur aus Berlin“, sagt Tierpark-Sprecherin Christiane Reiss. „Sogar ein Interessent aus Norddeutschland hat sich gemeldet.“

Hertha bewirbt sich auch um die Patenschaft

Wer die Bewerber sind, verrät der Tierpark nicht. Die Bewerber müssten selbst an die Öffentlichkeit gehen. In der vergangenen Woche hat sich beispielsweise der Fußballverein Hertha BSC als Paten-Interessent geoutet. Er möchte gerne, dass das Eisbär-Mädchen Hertha heißt.

Aber noch ist nichts entschieden. Zu den weiteren Interessenten zählt etwa der Bezirk Lichtenberg. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke) will dem Bezirksamt am Dienstag den Vorschlag machen, sich um die Patenschaft zu bewerben. „Das Eisbärchen und der Tierpark, die in unserem Bezirk zu Hause sind, sind sehr wichtig für uns“, so Grunst. Der Eishockey-Verein Eisbären Berlin diskutiert noch über eine Bewerbung.

Die Patenschaft dauert zwei Jahre, solange soll das Eisbären-Junge im Tierpark bleiben. Die Patensumme – wohl mehrere Tausende Euro – bleibt geheim.