Teltow - Beim Spaziergang durch den Park verzückt auch die Berliner kaum etwas so sehr wie an Bäumen emporkletternde Eichhörnchen – die Nager mit den buschigen Schwänzen sind einfach zu putzig. Doch: Damit könnte bald Schluss sein, warnt eine Brandenburger Tierschützerin. Tanya Lenn betreibt seit 20 Jahren eine Auffangstation für verletzte und verwaiste Hörnchen. Sie sieht auf die Tiere massive Probleme zukommen. Denn: Alle lieben Eichhörnchen, doch zu wenige helfen den Nagetieren.

Wer Tanya Lenn, 56, in ihrem Domizil im brandenburgischen Teltow besucht, erlebt einen Spagat, wie er größer nicht sein könnte. Ein gemütliches Häuschen, im Garten eine riesige Voliere, Wände aus Drahtgeflecht. Darin tummeln sich rund 40 Eichhörnchen. Sie hüpfen umher, klauen sich Haselnüsse von kleinen Tellern, sie klettern an Wänden und einmal sogar am Bein des Reporters empor. Es ist die konzentrierte Niedlichkeit.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.