: Tierschutz: Wolf erschossen und geköpft
Lieberose - Ein wenig sieht es aus wie eine Provokation: In der Nähe des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Lieberose (Dahme-Spreewald) hat jemand einen Wolf erschossen. Eigentlich stehen diese Tiere europaweit unter strengstem Schutz. Dass jemand das Tier trotzdem erlegt hat, gilt als Straftat, die mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro geahndet wird. Wenn jemand illegal ein geschütztes Tier tötet, halten sich die Täter meist an die 3-S-Regel: „Schießen-Schaufeln-Schweigen“.
Dass der erlegte Wolf diesmal im Straßengraben neben einer Bundesstraße lag – und dann auch noch genau unter einem Schild mit der Aufschrift „Naturschutzgebiet“ –, sehen Naturschützer als eindeutige Provokation. Außerdem hatte der Täter dem Wolf auch noch den Kopf abgetrennt. Seit Jahren gibt es Leute, die die Angst vor dem Rückkehr des Wolfs schüren und die weitere Ausbreitung dieser Raubtiere gern verhindern wollen.
Lesen oder hören Sie doch weiter.
Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.
1 Monat kostenlos.
Danach 9,99 € im Monatsabo.
Jederzeit im Testzeitraum kündbar.
Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.
Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.