Berlin - Berlin ist ein herausragender Standort der biomedizinischen Forschung in Deutschland. Ob Krebs, Infektionskrankheiten oder Alzheimer – aus der Arbeit der Wissenschaftler erhoffen sich viele Menschen neue Ansätze für Therapien. Aber die Hoffnung hat auch eine Kehrseite: Neue Medikamente und Therapien werden an Tieren erprobt. Und rund zehn Prozent aller deutschen Tierversuche finden in Berlin statt. Jährlich stellen Forscher fast 400 Anträge auf neue Versuche.

Am Campus Berlin-Buch drehen sich zur Zeit die Kräne. Baulärm erfüllt die Luft. Schon im nächsten Jahr soll das Gebäude fertig sein, das die Charité hier errichtet. Es bekommt eine direkte Verbindung zu einem zweiten Neubau, der für das Max-Delbrück-Centrum (MDC) entsteht. Doch es werden keine Patienten sein, die in die neuen Häuser ziehen, sondern Versuchstiere – und zwar Zehntausende Mäuse und Ratten.

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