Berlin - Jens Wieseke übte sich in grimmigem Humor. „Mögen die Spiele zu Lasten wehrloser Fahrgäste beginnen“, sagte der Sprecher des Berliner Fahrgastverbands IGEB, nachdem die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Dienstagvormittag einen Streik bei der bundeseigenen Deutschen Bahn (DB) angekündigt hatte. Mit dem Güterverkehr sollte der Arbeitskampf am selben Tag um 19 Uhr beginnen. Die Ansage kam kurzfristig. Ab Mittwoch, 2 Uhr, sollten der Personenverkehr inklusive der S-Bahnen sowie die Bahn-Infrastruktur folgen – 48 Stunden lang bis Freitag, 2 Uhr.

Hauptleidtragende sind die Fahrgäste. Doch sie können versuchen, die Auswirkungen des Streiks für sich ganz persönlich zu verringern. Wer sich informiert, kann die betroffenen Strecken umfahren. Und auf manchen Strecken soll den Reisenden eine Art Notfahrplan geboten werden. Nicht alle Züge werden ausfallen – so viel steht fest.

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