Berlin - Der Satz liest sich professionell: „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit, Menschen auf dem Weg der Trauer zu begleiten und gemeinsam Schritt für Schritt zu gehen.“ Aus dem Schatten des Todes in das Licht des Lebens. Die Worte stehen auf der Internetseite „Lichterschatten“. Unterschrieben sind sie von Katharina und Alexander Hahn. Schwester und Bruder, 25 und 26 Jahre alt, beide studieren noch. „Lichterschatten“ ist ihr Projekt, das im Herbst starten und Trauernden nach dem Tod eines geliebten Menschen die Hilfe geben soll, die sie benötigen.

Es ist nicht irgendein Projekt. Eigentlich wollten sie nach dem Studium ein soziales Unternehmen angehen: Katharina, Alexander und ihre jüngere Schwester Johanna. Ein Therapiezentrum. Johanna sollte die Musiktherapie übernehmen, Katharina die pferdegestützte Therapie. Ihr Bruder sollte als studierter Physiotherapeut mitmachen. Sie waren unzertrennlich. Bis der Tod sie trennte.

Tod der 22-jährigen Johanna bewegte ganz Berlin

Johanna lebt nicht mehr. Sie starb am 6. Juni vergangenen Jahres gegen 21.30 Uhr. Mit nur 22 Jahren. An einem schönen Abend, den sie mit einem Freund verbrachte. Als sie bei grüner Ampel, ihr Fahrrad schiebend, die Windscheidstraße in Berlin-Charlottenburg überqueren wollte.

Als sie in der Tempo-30-Zone von einem heranrasenden silbergrauen Audi erfasst, gegen einen Stromkasten geschleudert, innerlich enthauptet wurde. So heißt es in der Anklage gegen den Fahrer des Wagens. Einen mutmaßlichen Dieb, der damals zusammen mit zwei Komplizen vor mehreren Polizeiwagen flüchten wollte, auf Rot geschaltete Ampeln missachtete und der sich wegen Johannas Tod derzeit vor dem Berliner Landgericht verantworten muss. Wegen Mordes.

Der Tod der jungen Frau ging damals durch die Medien. Auch ein Komplize des Angeklagten starb bei dem Unfall – als Beifahrer des silbergrauen Audis. Mehrere Menschen wurden schwer verletzt, als der Fluchtwagen ihre Fahrzeuge rammte und an der Kant-/Ecke Windscheidstraße ein Trümmerfeld hinterließ.

Johannas Mutter besucht jede Woche den Unfallort

Katharina und Alexander Hahn sitzen an diesem kalten Tag Ende Januar im Café Dada in der Kantstraße, wo sie ihr Projekt „Lichterschatten“ vorstellen. Ihr gemeinnütziges Unternehmen, das sie ihrer Schwester Johanna widmen und wofür sie sich derzeit um Spenden und öffentliche Gelder bemühen. Ihre Mutter ist auch dabei, Susanne Hahn unterstützt das Projekt ihrer Kinder.

Keine 200 Meter entfernt geschah der Unfall, der Johannas Leben so plötzlich beendete. An der Stelle ist ihre Mutter jeden Freitag. Oft geht sie auch noch mitten in der Woche dorthin. Susanne Hahn bringt Blumen, zündet eine Kerze an. Manchmal mit einer Freundin, manchmal ganz allein, um ihrer Hanni ganz nah zu sein. Manchmal redet sie mit wildfremden Menschen, die dort innehalten. Manchmal setzt sie sich ins nahe Café, sie kann von dort die Blumen und Kerzen an der Unglücksstelle sehen. Das Café trägt den Namen Glücklich.

Mutter: „Hanni war ein echter Ausgleich in unserer crazy Family“

An dem Ort, an dem das Glück der Familie zerstört wurde, steht noch immer dieses Schild, das eine lachende Puppe aus Pappmaché zeigt. „Johanna, Hannibabe. In Liebe deine crazy Family“, steht darauf. „Hanni war ein echter Ausgleich in unserer crazy Family“, sagt Susanne Hahn, die Mutter. Aber Hanni sei auch ein Mensch gewesen, der immer auf der Überholspur gewesen, der an diesem lauen Juniabend einfach herausgeschleudert worden sei.

Ein trauriges Lächeln huscht der Mutter über die Lippen. Als wüsste die 51-Jährige gerade nicht, ob sie weinen oder lachen soll. Dann schaut sie ihre älteste Tochter an – das Lachen gewinnt gegen die Tränen. Auch bei Katharina. Doch man sieht, wie schwer ihnen dieses Lachen fällt.

Susanne Hahn ist Heilpädagogin an einer Förderschule. Sie benötigt viel Empathie für die Kinder, die sie betreut. Sie hat diese Menschlichkeit ihren Töchtern und ihrem Sohn mit auf den Lebensweg gegeben. Gelungen, wie sie findet. Sie hält sich bei diesen Worten an der Tasse mit dem Milchkaffee fest. Weil die Erinnerungen kommen. Menschlichkeit, damit habe auch „Lichterschatten“ zu tun, sagt sie.

Es ist einer dieser Tage, an dem die Tränen ihr nicht ständig die Kehle zuschnüren. Einer der Tage, an dem sie von jener Nacht erzählen kann, in der sie ihre jüngste Tochter verlor, ohne gleich weinen zu müssen. Aber auch ein Tag, an dem das Starke in ihr ganz plötzlich wieder verloren gehen kann – ein Wort genügt, eine Erinnerung, eine Situation, eine Frage, die die Trauer um Johanna wieder allgegenwärtig macht, die die Tränen in die Augen jagt.

Für Johanna war ein 24-Stunden-Tag viel zu kurz

Am 7. Juni um vier Uhr morgens klingelten sie Susanne Hahn aus dem Bett. Drei Polizisten standen vor der Wohnungstür. Uniformierte, deren Anwesenheit allein für sich nicht Gutes verhieß – noch dazu zu dieser Zeit. Sie baten sie, sich erst einmal zu setzen.

Johannas Mutter erzählt, dass sie zunächst glaubte, ihrer ältesten Tochter, die in den Niederlande studierte, sei etwas passiert. Nicht Johanna, diesem Mädchen, für das ein 24-Stunden-Tag viel zu kurz war. Das sich wie ihre große Schwester für Waisenkinder in Afrika und Flüchtlinge in Deutschland einsetzte. Das gerade zwei Monate allein durch Neuseeland gezogen war. Um das sie sich gesorgt hatte, weil Hanni in den Bergen mal einen Tag im Neuseeländischen Funkloch steckte. Das gesund wiederkam, im Studentenwohnheim in Westend lebte und weiter Soziale Arbeit studierte.

Im Sommer hätte Johanna den Bachelor gemacht, dann wollte sie nach Heidelberg gehen, den Master für Musiktherapie machen. Sie spielte Klavier, Flöte und Ukulele. Sie sang in drei Chören.

Und als wäre das nicht genug, hatte Johanna gerade mit dem Klettern begonnen; sie betreute Kinder, sie fuhr als Erlebnispädagogin an den Wochenenden mit ihnen nach Brandenburg. Sie lachte gerne, war offen, unbeschwert. „Einmal in der Woche mache ich mal nix“, hat sie ihrer großen Schwester kurz vor ihrem Tod gesagt. Doch das Nix gab es nicht. Die Mutter wundert sich noch heute, wie ihre Jüngste das alles schaffte.
Und nun das. Johanna tot. Hier in Berlin. Sie starb „im Rahmen einer polizeilichen Verfolgungsjagd“, wie es die Beamten ausdrückten. Die Mutter konnte es nicht glauben. Susanne Hahn wählte die Handynummer von Hanni. Das Telefon am anderen Ende blieb stumm.

Sie weiß noch, dass sie diese Polizisten, die sich nicht trauten, sie alleinzulassen, unbedingt aus ihrer Wohnung haben wollte. Weil sie etwas tun musste, weil sie zu ihren anderen Kindern wollte. Weil sie vom Tod der Schwester nicht von Fremden oder durch das Internet erfahren sollten. Am frühen Morgen fuhren sie und der Vater ihrer drei Kinder, von dem sie getrennt lebt, los. Zu Katharina, ihrer zweiten Tochter, die in der Nähe von Amsterdam studierte. Johanna und Katharina waren zwei Jahre auseinander, doch sie waren wie siamesische Zwillinge, die sich alles anvertrauten.

„Ich glaube immer noch nicht, dass Hanni tot ist“

Susanne Hahn schrieb ihrer ältesten Tochter, sie würden zum Kaffeetrinken vorbeikommen. Nach stundenlanger Fahrt standen die Eltern vor Johannas Schwester. Katharina Hahn freute sich über den plötzlichen Besuch. Bis sie ihren Vater weinen sah. Bis sie die Nachricht hörte. Johanna lebt nicht mehr. Katharina schüttelte immer wieder den Kopf. „Nein, nein, nein – das waren meine Worte“, sagt sie. Sie erzählt, dass sie bis heute nicht glaubt, dass ihre so agile Schwester nicht mehr wiederkommen werde. Sie hatten Pläne, wollten demnächst zusammen nach Indien reisen, wollten dort fünf Wochen eine Ausbildung zu Yoga-Lehrerinnen machen. Für ihren Traum, ihre eigene Therapieeinrichtung.

Katharina fuhr damals mit ihren Eltern sofort nach Berlin zurück. Sie kamen in der Nacht zu Hause an. Am nächsten Morgen, als sie zu Johannas Bruder nach Halle aufbrechen wollten, war es zu spät. Alexander Hahn hatte die Nachricht bereits über WhatsApp erfahren. Er setzte sich sofort ins Auto. „Auch ich glaube immer noch nicht, dass Hanni tot ist“, sagt der junge Mann.

Und dann kam für die Hahns das erste schwarze Loch

Alexander Hahn sagt, Tag eins nach so einem Unglück sollte eigentlich „versorgungstechnisch super“ sein. Er meint, dass an diesem Tag eigentlich niemand alleingelassen werde. Die Polizei sei da, manchmal ein Seelsorger. Das gelte für Eltern und nahe Verwandte, nicht aber für Freunde. Und Johanna hatte viele Freunde, die ihren Tod nicht fassen konnten. Die nicht wussten, wohin mit ihrer Trauer. Wohin mit ihrem Schmerz.

Und auch für die Hahns kam sehr bald das erste schwarze Loch, so sagt es Alexander. Mutter und Schwester sollten Johannas persönliche Sachen bei der Polizei abholen. Sie erinnern sich noch an die Angst, dorthin zu gehen. Sie hätten sich einen Begleiter gewünscht, einen, der wusste, wie es in ihnen aussieht, der sie auf das, was kommt, vorbereitet.

Auf die Tafel mit den Bildern vom Unfall, die sie bei der Polizei durch eine offene Tür sahen. Auf Johannas zerrissene Handtasche, das kaputte Brillenetui. Auf die Frage, ob sie auch das demolierte Fahrrad mitnehmen wollen. Katharina hat die Frage damals sofort verneint, ohne groß nachzudenken. „Das war ein Fehler. Im Nachhinein hätte ich Hannis Fahrrad schon sehr gerne gehabt“, erzählt sie nun. Als ihr das bewusst wurde, war es zu spät.

Die nächste Hürde war der Gang zum Bestatter. Der Weg zu Hanni. Alexander wollte seine Schwester noch einmal sehen. Wohl auch, um endgültige Gewissheit zu erlangen darüber, was der Kopf nicht wahrhaben wollte. „Ich habe gedacht, vielleicht ist sie gar nicht dort. Vielleicht ist Hanni beim Geheimdienst. Ist irgendwo untergetaucht. Das Gehirn greift in so einem Fall nach jedem abstrusen Strohhalm“, erzählt er.

Alexander sah seine Schwester. Aber ein toter Mensch sieht anders aus als ein lebender, sagt der junge Mann. Auch wenn das Gesicht seiner Schwester bei dem Unfall unverletzt geblieben sei. Deswegen habe er seiner Mutter und seiner Schwester von einem letzten Besuch abgeraten. „Wir haben Hanni nicht noch einmal gesehen. Heute denke ich, es war ein großer Fehler“, sagt Susanne Hahn.

„Lichterschatten“ soll eine Anlaufstelle für Trauernde werden

All diese Missgeschicke sollen anderen Trauernden nicht unterlaufen. Vor allem nicht Menschen, die nicht auf ein so großes Netzwerk von Verwandten und Freunden bauen können, wie die Hahns. Die nicht so stark scheinen wie diese Mutter und ihre zwei Kinder. Die nicht aufgefangen werden in ihrem Schmerz. Die starr sind wegen des Verlusts, sich alleingelassen fühlen, daran kaputtzugehen drohen. Die vielleicht „nur“ Freunde waren und deswegen keinen Anspruch auf professionelle Hilfe haben. Hilfe, wie sie sich etwa aus dem Opferentschädigungsgesetz ergibt, Hilfe in einer Trauma-Ambulanz. Hilfe, die es nicht lange gibt.

Es war Alexanders Idee, diesen Menschen diese Unterstützung zu geben – mit „Lichterschatten“. „Weil Hanni, die jedem helfen wollte, es so gewollt hätte“, sagt Johannas Bruder. Es soll einmal eine Anlaufstelle für Trauernde werden, mit mehreren Räumen, mit Therapeuten, mit einem geschützten Raum, in dem sich Trauergruppen treffen können. Es sollen auch Begleiter bereitstehen, die die Menschen bei schweren Gängen zur Polizei oder zum Bestatter begleiten und beraten. Ihnen sagen, sie mögen eine Entscheidung nicht aus dem Bauch heraus treffen, sondern vielleicht noch einmal überschlafen. Eine Entscheidung, wie sie Katharina Hahn zweimal für sich falsch getroffen hat: als sie ihre Schwester nicht noch einmal sehen wollte und als sie Johannas vom Unfall völlig zerbeultes Fahrrad dem Müll überantwortete.

Johannas Schwester zieht zurück zur Mutter nach Berlin

Wer kann Trauernden besser helfen als Menschen, die selbst einen Verlust verschmerzen müssen? Nicht durch Krankheit, sondern durch ein so plötzliches Ereignis wie ein Verbrechen oder ein Unfall. Menschen wie Katharina und Alexander Hahn, die noch eine Ausbildung zum Notfall-Seelsorger absolvieren wollen. „Wir wissen, was es heißt, mit dem Tod eines nahen Menschen irgendwie weiterleben zu müssen“, sagt Katharina, die nach dem gewaltsamen Tod der Schwester wieder in Berlin studiert und bei ihrer Mutter eingezogen ist. Das gibt beiden Halt.

Susanne Hahn ist krankgeschrieben für die Zeit, in der der Prozess wegen Mordes an ihrer Tochter läuft. Einmal im Monat besucht sie eine Trauergruppe, sie macht eine Psychotherapie. Es ist mehr als nichts. „Aber es gibt für die Betroffenen in dieser fast Vier-Millionen-Stadt einfach nicht genug Hilfsangebote“, erklärt Alexander Hahn. Katharina und er hätten es selbst erleben müssen. Ebenso wie ihre Mutter.

Therapiezentrum soll helfen – von Tag eins an

Sie haben damals im Internet gesucht und recherchiert. Nach Menschen, denen es so ergangen ist wie ihnen. Nach Leuten, die ihnen sagen konnten, was sie zu tun hatten – nach der Beisetzung Johannas in einem Friedwald, nach der Erledigung aller Formalitäten. In der Ruhe, die ihnen nun Zeit ließ, den Verlust zu begreifen. Wohin gehen? Wo Hilfe bekommen? Wen fragen? Wer hört mir zu?

„Unser Konzept sieht vor, jedem Betroffenen in unserem Therapiezentrum so lange die Hilfe zu gewähren, wie er sie benötigt, so lange, wie er es möchte. Vom Tag eins an. Ohne das Korsett der Krankenkassen“, sagt Alexander Hahn. Sie wissen, dass das nicht einfach wird, dass sie dazu Geld benötigen. Sie wissen auch, dass mit dem Schmerz fremder Menschen, denen sie einmal helfen wollen, auch ihre eigenen Narben immer wieder aufreißen werden.

Anwalt Gysi: Warum fuhr die Polizei ohne Blaulicht?

Johannas Mutter ist an jedem Verhandlungstag im Prozess um den Tod ihrer Tochter dabei. Johannas Geschwister kommen, so oft es geht. Sie sind Nebenkläger im Verfahren gegen den 27-jährigen Angeklagten, der damals aus einem Transporter Werkzeug geklaut hatte und dabei von der Polizei beobachtet worden war.

Johannas Familie wird im Prozess vom Anwalt Gregor Gysi vertreten, dessen Tochter Anna mit Johanna Hahn befreundet war. Und der sich fragt, warum die verfolgenden Polizisten ohne Blaulicht und Martinshorn fuhren? Warum sie die Signale nicht einschalteten, um andere Verkehrsteilnehmer vor der rasanten Verfolgungsfahrt zu warnen? Eine plausible Antwort darauf konnten die Polizisten, die vor Gericht als Zeugen aussagten, bis heute nicht geben.

Susanne Hahn sagt, sie denke schon manchmal darüber nach, wie es wäre, wenn es den Angeklagten nicht geben würde. Dann, so sagt sie sich, würde ihre Tochter noch leben. Sie fühlt bei diesem Gedanken Wut in sich aufsteigen. Sie sagt, sie sei froh, wenn der Prozess demnächst zu Ende gehen, sie wieder ihrer Arbeit in einer Schule nachgehen könne. Sie vertraue dem Gericht, sie wisse aber auch, dass es keine Gerechtigkeit gebe. Das Urteil, egal, wie es ausfallen wird, bringe ihr die Tochter nicht wieder zurück. Und Hanni hätte nicht gewollt, dass sie, die Mutter, den Angeklagten hasst. „Hanni konnte nicht hassen. Sie ist für mich ein Vorbild geworden“, sagt Susanne Hahn.

Hilfe nach dem „Hakuna Matata“ Motto 

Johannas Bruder hat klarere Vorstellungen von einem Urteil. „Der Angeklagte müsste Johannas soziales Engagement, das nun fehlt, ausgleichen. Er sollte den Rest seines Lebens 20 Stunden Sozialarbeit in der Woche leisten“, sagt er.

Katharina und Alexander Hahn wollen mit ihrem Projekt „Lichterschatten“ Menschen helfen – egal, in welcher finanzieller Situation sich die Hilfesuchenden befinden, welcher Religion oder welchem Kulturkreis sie angehören. Johannas Geschwister wollen nach dem Motto „Hakuna Matata“ arbeiten. So heißt das Lied aus dem Disney-Film „Der König der Löwen“. Es war das Lebensmotto von ihrer kleinen Schwester. Es stammt aus der ostafrikanischen Sprache Suaheli und bedeutet sinngemäß: „Die Sorgen bleiben dir fern.“