Berlin - Das Laub alter Bäume rauscht sacht im Wind, Sitzbänke laden zu einer Pause ein. Der Verwaltungscampus der Flughafengesellschaft FBB in Schönefeld ist eine Insel der Ruhe. Doch das so idyllisch wirkende Gelände südöstlich von Berlin hat eine dunkle Geschichte. Die Backsteinbauten sind während der nationalsozialistischen Diktatur entstanden – als Zentrum einer Rüstungsfabrik, in der zuletzt mehr als 15.000 Menschen Kampfflugzeuge und Bomben herstellten. In sechs Lagern waren über 5.000 Zwangsarbeiter hinter Stacheldraht eingesperrt. „Die Henschel-Flugzeugwerke waren ein Ort der Vernichtung, des Schreckens, der Krankheit, des Hungers und des Todes“, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Wissenschaftler haben die Geschichte des Werkes und des ersten Schönefelder Flugplatzes erforscht. Nun stellten sie ihr Buch vor.

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