Berlin - Wenn man die Nachricht erhält, ist es wie ein Moment, den man nicht selbst zu erleben scheint: Man steht neben sich, die Zeit verrinnt, und man beobachtet aus der Distanz, was gerade passiert: Da ist jemand, der erfährt, dass ein Mensch, dem er sehr nahe stand, gestorben ist. Noch ist da keine Trauer, nur Unverständnis über die Alternativlosigkeit der Situation. Und man denkt mit Goethe: „Vorbei! Ein dummes Wort.“

„Der Tod ist ein Skandal“, schrieb Elias Canetti und meinte damit, dass er dem Menschen keine Freiheit lässt. Er muss sich bedingungslos in sein Schicksal fügen. Was für ein Gegensatz zum Leben, das voller Entscheidungen steckt, voller Möglichkeiten. Und dann ist da auch noch die Organisation des Todes, die ebenfalls einen skandalösen Aufwand erfordert. Und doch markiert sie den Übergang vom Tod zum Leben, durch den die Trauer erträglich wird. Denn das kennen wir alle: Organisation – die Struktur, die unser Dasein in Form hält –Termine, Bekanntmachungen und Bescheinigungen. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen helfen, den Überblick in einer solchen Situation zu behalten.

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