Tödlicher SUV-Unfall: Charité-Professor als Zeuge gehört

Im Prozess um den Unfall mit vier Toten in Berlin sagte ein Mediziner, er habe den Angeklagten nach einem Krampfanfall angewiesen, das Auto stehen zu lassen.

Ein Trümmerfeld blieb nach dem schweren Unfall in der Invalidenstraße.
Ein Trümmerfeld blieb nach dem schweren Unfall in der Invalidenstraße.dpa/Britta Pedersen

Peter V. kommt an diesem Montag wie schon ein Kollege vor ihm mit Zeugenbeistand – einem Anwalt. Der Zeuge V. ist Professor an der Charité, Neurochirurg und einer der Ärzte, die den angeklagten Michael M. nach einem epileptischen Anfall im Mai 2019 behandelt haben. Auf die Frage eines Anwalts der Nebenkläger, ob er Michael M. empfohlen habe, das Auto demnächst stehen zu lassen, antwortet der Arzt bestimmt: Es sei nicht nur eine Empfehlung gewesen. Er habe seinen Patienten darauf hingewiesen, dass er nicht mehr Auto fahren dürfe. Eine Weisung also, nicht nur eine Anregung.

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